Wie wichtig Train-the-trainer Workshops sind in Zeiten von Corona

Train-the-trainer Workshops ermöglichen es Lehrenden, mit den aktuellsten Methoden zu unterrichten. Vor allem in Zeiten von Corona ist das schnelle Reagieren auf veränderte Umstände wichtig. In ihrem Online-Workshop „Vom analogen zum digitalen Training“ vermitteln Lena Kurtz, Dr. Raphaela Schätz und Karla Sosa, was man beachten sollte, wenn man ein Webinar durchführen will. Wie der letzte Workshop verlaufen ist, erzählen sie uns im Interview.

Worum ging es in dem Seminar?

Karla Sosa: Unser Online-Train-the-trainer Workshop zielte darauf ab, unsere Kolleg*innen vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW für die Konzeption und Durchführung von Webinaren zu schulen.

Wie ist der Workshop angekommen?

Lena Kurtz: Wir haben sehr viel positives Feedback von den Teilnehmenden erhalten. Hier ein paar Beispiele, die mich besonders gefreut haben:

„Dieses Training demonstriert deutlich, warum es sich lohnt, auch im virtuellen Raum mit Menschen live zu lernen und wie man das am besten macht.“ (C.R.)

„Sehr nützliche Informationen und didaktisch wunderbar aufbereitetes Wissen zu Webinaren. Sehr weiterzuempfehlen“ (L.F.)

„Ein Webinar, dass sich (fast) wie eine Präsenzveranstaltung anfühlt“ (H.B.)

Wie wichtig ist es, dass sich die Lehrenden auf die neue Online-Situation einstellen?

Raphaela Schätz: Es ist sehr wichtig aus meiner Sicht, denn der Online-Raum bietet viele Chancen aber auch die ein oder andere Herausforderung, über die man sich bewusst sein sollte, um diesen Raum online bestmöglich nutzen zu können. Egal ob es um die Konzeption, die technische Handhabung, die Trainingsmethoden oder auch die Moderation und Kommunikation mit den Teilnehmenden geht, es lässt sich online sehr gut und auch interaktiv umsetzen, wenn man gut dafür vorbereitet ist.

Könntet Ihr einen Tipp geben, was man beachten sollte, wenn man einen Kurs online gibt?

Lena Kurtz: Da gibt es eine ganze Reihe von Tipps zu den oben genannten Bereichen, die wir bei unseren Online-Trainer*innen-Schulungen vermitteln. Aber der vielleicht wichtigste Tipp:

Startet klein: es musst nicht gleich ein 6 stündiger Workshop mit 40 Teilnehmer*innen und einem großen Methodenfeuerwerk sein. Wählt erstmal ein Thema mit dem ihr Euch gut auskennt und plant ein kurzes Webinar oder Online-Workshop von beispielsweise einer Stunde. Holt Euch Unterstützung durch eine/n Co-Moderator/in, der/die die Technik, Chat usw. mit im Blick behält und startet mit 2-3 interaktiven Methoden.

Und wie gelingt es am besten die Motivation der Teilnehmer*innen über mehrere Stunden Online hochzuhalten?

Raphaela Schätz: Hilfreich ist dabei vor allem wenn alle Teilnehmenden mit Kameras zugeschaltet sind und man selbst als Trainer*in das Webinar oder den Online-Workshop interaktiv gestaltet. Dafür vermitteln wir eine Reihe von Online-Methoden, die einfach anzuwenden sind und den Teilnehmenden motivieren, sich aktiv am Workshop zu beteiligen.

Wie möchten die Teilnehmenden ihr neu erworbenes Wissen zu digitalem Training nun anwenden?

Karla Sosa: Die Teilnehmenden vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW nutzen ihr erworbenes Wissen nun, um bei BMBF-Projekten YOU2 – Lebenswerte historische Quartiere in Chiang Mai, Thailand und WPI – Water Management on the Philippines Innovate Wissen anschaulich und ansprechend zu vermitteln.

Vielen Dank für das Interview!

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